Hintergrund

Mit der Umsetzung der BMBF Fördermaßnahme "CO2Plus - Stoffliche Nutzung von CO2 zur Verbreiterung der Rohstoffbasis" und der geförderten Projekte werden eine Vielzahl von politischen Zielen der deutschen Bundesregierung adressiert. Hierzu zählen der nachhaltige Umgang mit Resourcen und die deutschen Klimaschutzziele.

 

Die folgende Übersicht soll die Historie bis hin zur aktuellen Maßnahme darstellen.

Hightech Strategie

Die neue Hightech-Strategie soll gute Ideen schnell in innovative Produkte und Dienstleistungen überführen. Im Rahmen des Programmes wird der gesamte Innovationsprozess, von der kreativen Idee bis zur Umsetzung berücksichtigt. Alle Ressorts der Bundesregierung entwickeln unter der Hightech-Strategie gemeinsame Ziele und Umsetzungsschritte. Im Mittelpunkt stehen dabei Forschungsthemen, die von besonderer Relevanz für die Gesellschaft sowie für Wachstum und Wohlstand sind.

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FONA 3

Forschung für Nachhaltige Entwicklung erarbeitet Entscheidungsgrundlagen für zukunftsorientiertes Handeln und liefert innovative Lösungen für eine nachhaltige Gesellschaft. Mit dem nunmehr dritten Rahmenprogramm (FONA3) wird diese Nachhaltigkeitsforschung in Deutschland vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt. Ein Hauptforschungsfeld von FONA ist die intelligente und schonende Nutzung von Ressourcen, worunter auch die stoffliche Nutzung von CO2 fällt. Zusätzlich werden mit CO2Plus Beiträge zur Leitinitiative „Green Economy“ und „Energiewende“ geleistet.

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BMBF Fördermaßnahme "Technologien für Nachhaltigkeit und Klimaschutz - Chemische Prozesse und stoffliche Nutzung von CO2"

Im Rahmen der Fördermaßnahme "Technologien für Nachhaltigkeit und Klimaschutz - Chemische Prozesse und stoffliche Nutzung von CO2", die Bestandteil der Hightech-Strategie der Bundesregierung im Innovationsfeld Umwelttechnologien war, förderte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Hochschulen und Industrie mit insgesamt 100 Millionen Euro von 2010 bis 2016. Das Ziel der Fördermaßnahme war es, Optionen zur stofflichen Nutzung von CO2 zu entwickeln und industriell umzusetzen. Ein weiteres Ziel der Fördermaßnahme war die Substitution klimaschädlicher Gase sowie die Optimierung von Produktionsverfahren. Die Fördermaßnahme CO2Plus baut auf Ergebnisse dieser "Vorgängermaßnahme" auf und soll weitere Optionen zur stofflichen Nutzung von CO2 erschließen. Im Bereich "Dokumente" dieser Website sind weitere Informationen zum Förderschwerpunkt "Technologien für Nachhaltigkeit und Klimaschutz - Chemische Prozesse und stoffliche Nutzung von CO2" hinterlegt.

ProgRess II

Deutschland hat sich im Februar 2012 mit der Verabschiedung des Deutschen Ressourceneffizienzprogramms (ProgRess) als einer der ersten Staaten auf Leitideen und Handlungsansätze zum Schutz der natürlichen Ressourcen festgelegt. Die Bundesregierung hat sich mit ProgRess verpflichtet, alle vier Jahre über die Entwicklung der Ressourceneffizienz in Deutschland zu berichten, die Fortschritte zu bewerten und das Ressourceneffizienzprogramm fortzuentwickeln. Erstmalig wurde in ProGress II die stoffliche Nutzung von CO2 aufgenommen. Im Kapitel zur "Verbreiterung der Rohstoffbasis durch stoffliche Nutzung von CO2" wird insbesondere auf die Notwendigkeit von Forschungsergebnissen aus der Forschung in den Markt, die Notwendigkeit von Forschungsaktivitäten zum Einbau von CO2 in die bestehenden Kohlenstoffwertschöpfungsketten und die bisher unzulängliche Verfolgung bes branchenübergreifenden Ansatzes hingewiesen.

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Klimaschutzplan

"In Deutschland wollen wir die weiteren Reduktionsschritte […] bis zum Zielwert von 80 bis 95 Prozent [weniger Treibhausgasemissionen als 1990] im Jahr 2050 festschreiben und in einem breiten Dialogprozess mit Maßnahmen unterlegen (Klimaschutzplan)."

Im Klimaschutzplan sind Maßnahmen für ein Forschungs-, Entwicklungs- und Markteinführungsprogramm zur Minderung industrieller Prozessemissionen vorgesehen. Diese Maßnahmen beinhaltet sowohl die Förderung im Rahmen der Maßnahme "CO2Plus" als auch "r+Impuls" des BMBF.

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CO2Plus - Stoffliche Nutzung von CO2 zur Verbreiterung der Rohstoffbasis

 

Die Unterstützung von Forschungsprojekten zur stofflichen Nutzung von CO2 bleibt weiterhin im Fokus der BMBF Technologieförderung: 17,5 Millionen Euro stellt das BMBF im Rahmen der BMBF Fördermaßnahme CO2Plus bereit. Mit den Schwerpunktthemen CO2-Abtrennung, CO2 als Baustein für chemische Grundstoffe sowie elektro- und photokatalytische Aktivierung von CO2 beschäftigen sich 13 Verbundprojekte, bestehend aus Industriepartnern, Forschungseinrichtungen und Universitäten.

 

Die BMBF Fördermaßnahme CO2Plus startete im Sommer 2016 und hat eine Laufzeit von 3,5 Jahren.